mini-moz | Berlin

Computer-Sicherheit, Privatsphäre & Datenschutz im Internet

Aber... Ich hab' doch nichts zu verbergen!

Volka Putt, vorbildlicher Bürger.

mini-moz - Deine Daten gehören Dir

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mini-moz ist ein junges Datenschutz-Projekt für PC-Lösungen im Privat- und Geschäftsbereich. Es vereint Nutzerfreundlichkeit mit dem Schutz Ihrer Privatsphäre.

Im Rahmen einer umfangreichen System­konfiguration werden PCs mit hoch­wertigen Desktop-Lösungen durch intuitive Bedienkonzepte maßgeschneidert konzipiert und einge­richtet.

Optional werden Teilaspekte anstelle einer kompletten Systemeinrichtung angeboten, um Ihnen und Ihren Kommunikations­partnern wenigstens eine Basis an Schutzmaßnahmen zu gewährleisten. Dazu zählen u.a. E-Mail- & Festplattenverschlüsselung, Anonymisierung, Systemreinigung & Datenvernichtung, etc….

»Arguing that you don't care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say.«

Edward J. Snowden

Unsichtbare Gefahren

Immer häufiger ließt man von Eingriffe in die Privatsphäre: Video­überwachung mit Gesichts­erkennung, Spionage durch Geheim­dienste, Malware / Ransomware, Verschlüs­selungs-Trojaner, kompro­mittierte Anti-Virus-Programme, Standort­ermittlung, stillschwei­gende Gesetzes­änderungen, Metadaten­sammlung, Vorratsdaten­speicherung, Datenhelerei, "persona­lisierte" Werbung, psycho­metrische Profile, ... und vieles mehr. Kommt Ihnen etwas bekannt vor?

Mike Kuketz, IT-Sicherheitsexperte, formulierte in einem Artikel sehr deutlich: »Niemand von uns weiß, wer, wie und zu welchem Zweck Daten von uns erhebt, speichert, Berechnungen durchführt und ob diese gehandelt werden. Es wird Zeit den Spotlight auf die Datenhändler zu richten – denn sie wissen nahezu alles über uns, wir hingegen fast nichts über sie.« Kuketz-Blog: "Datenhändler: Wir sind gläsern – Datensammler Teil1"

Das Ziel des Projektes

Das Ziel von mini-moz ist es jedem Menschen, jeder Institution und Organisation die Möglichkeit zu geben das Recht auf Brief-, Post- und Fernmelde­geheimnis laut Artikel 10, Absatz 1 des Grundgesetzes nach bestem Wissen und Gewissen wahrzunehmen.

mini-moz steht jedem offen. Gleich ob sicherheitsbewusste Bürger, sorgsame Mitmenschen, Journalisten, Blogger, Kritiker, Aktivisten oder Alternativkünstler - politisch, wirtschaftlich, religiös, gender, etc. - ein jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit. Computersicherheit und Datenschutz haben oberste Priorität. (Siehe auch: Informelle Selbstbestimmung).

"Ende der Anonymität im Netz": Maas verschärft Gesetzesentwurf gegen Hate Speech https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ende-der-Anonymitaet-im-Netz-Maas-verschaerft-Gesetzesentwurf-gegen-Hate-Speech-3668265.html

»Bundesjustizminister Heiko Maas hat seinen umstrittenen Gesetzentwurf mit strengeren Regeln für soziale Netzwerk heimlich, still und leise deutlich aufgebohrt. Kritiker warnen vor einer drohenden allgemeinen Netzzensur.«

Siehe auch:

28. März 2017

Sensible Dokumente auf Docs.com per Suchfunktion öffentlich https://netzpolitik.org/2017/sensible-dokumente-auf-docs-com-per-suchfunktion-oeffentlich/

»Auf Microsofts Filehoster-Plattform Docs.com können Nutzer Dokumente hochladen und weiterverbreiten. Jedoch ist die Seite zudem mit einer Suchfunktion über alle verfügbaren Dokumente versehen. So hat jeder Zugriff auf sensible Dokumente, da Nutzer übersehen, dass sie diese Daten nach dem Hochladen nicht nur mit ihrem Büro teilen. Dies berichtet Ars Technica.«

Siehe auch:

28. März 2017

Internet of Things: Fehler in Geschirrspüler ermöglicht Zugriff auf Webserver https://www.golem.de/news/internet-of-things-fehler-in-geschirrspueler-ermoeglicht-zugriff-auf-webserver-1703-126953.html

»Eine vorhersehbare Sicherheitslücke im Webserver eines Geschirrspülers für Großküchen ermöglicht den Zugriff auf die Daten des Servers. Hersteller Miele reagiert offenbar weder auf den Fehlerbericht noch stellt das Unternehmen einen Patch bereit.«

Siehe auch:

27. März 2017

Urheberrechts-Richtlinie: Die EU will Copyright-Verstöße stärker filtern als Terror-Propaganda https://netzpolitik.org/2017/urheberrechts-richtlinie-die-eu-will-copyright-verstoesse-staerker-filtern-als-terror-propaganda/

»Im September 2016 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für eine EU-Richtlinie zum Urheberrecht veröffentlicht. Damit soll eine ständige Überwachung und Filterung von praktisch allem, was in Europa in das Internet hochgeladen wird, aufgebaut werden.«

27. März 2017

We Have 24 Hours to Save Online Privacy Rules https://www.eff.org/deeplinks/2017/03/we-have-24-hours-save-online-privacy-rules

»This is our last chance to save critical online privacy protections.

We are one vote away from a world where your ISP can track your every move online and sell that information to the highest bidder. Call your lawmakers now and tell them to protect federal online privacy rules.«

Siehe auch: "Five Ways Cybersecurity Will Suffer If Congress Repeals the FCC Privacy Rules"

27. März 2017

Britische Innenministerin will Zugriff auf WhatsApp & Co. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Britische-Innenministerin-will-Zugriff-auf-WhatsApp-Co-3664719.html

»Neue Episode in den Crypto Wars: Nach dem Terroranschlag in London fordert die britische Innnenministern Amber Rudd vehement Zugriffsmöglichkeiten auf verschlüsselnde Messenger-Apps.«

Siehe auch:

26. März 2017

USA: Provider sollen sensible Nutzerdaten zusammen mit Surfverhalten verkaufen dürfen https://netzpolitik.org/2017/usa-provider-sollen-sensible-nutzerdaten-zusammen-mit-surfverhalten-verkaufen-duerfen/

»Die Republikaner haben im US-Senat mit 50 zu 48 Stimmen den Datenschutz bei den Internet Service Providern (ISP) geschwächt, berichtet die New York Times. Sollte das Repräsentantenhaus auch zustimmen, dürfen die Unternehmen Nutzerdaten wie Browserverlauf und App-Nutzung ohne Einwilligung der Kunden weiterverkaufen. Dabei handelt es sich um private und intime Informationen, wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) auflistet. Sollten die Republikaner mit ihrem Entschluss durchkommen, bleibt den Kunden nur noch die Nutzung von VPNs und Tor, um ihre Privatsphäre vor den ISPs zu schützen.«

Siehe auch:

24. März 2017

Überwachungslabor Berlin-Südkreuz: Tracking und Gesichtserkennung geplant https://netzpolitik.org/2017/ueberwachungslabor-berlin-suedkreuz-tracking-und-gesichtserkennung-geplant/

»Bei der geplanten Erprobung einer „intelligenten Videoanalyse“ am Fernbahnhof Südkreuz in Berlin will das Bundesinnenministerium unter anderem eine Software zur Nachverfolgung von Personen einsetzen. Dies schreibt der Parlamentarische Staatssekretär Ole Schröder auf eine entsprechende Nachfrage. Einzelne Personen können dabei auf dem Monitor markiert werden. Mithilfe dieser „automatisierten Markierung“ kann ihr Weg auch über mehrere Kameras hinweg nachvollzogen werden. Das Verfahren funktioniert in Echtzeit, aber auch für die Suche in Videoarchiven.«

23. März 2017

Projekt SMILE: Arbeit an europäischer Abhörschnittstelle schreitet voran https://netzpolitik.org/2017/projekt-smile-arbeit-an-europaeischer-abhoerschnittstelle-schreitet-voran/

»Bis zum 22. Mai müssen alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Europäische Ermittlungsanordnung in Strafsachen (EEA) umsetzen. Die Richtlinie bestimmt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Justizbehörden, darunter Gerichte, ErmittlungsrichterInnen oder Staatsanwaltschaften. So kann künftig ein „Anordnungsstaat“ einen „Vollstreckungsstaat“ zur Erhebung von Beweisen in einem Strafverfahren verpflichten oder ihn anweisen, Ermittlungen durchzuführen.«

21. März 2017

Dateneigentum: Merkel ist noch unsicher, ob unsere Daten Firma A oder Firma B gehören sollen https://netzpolitik.org/2017/dateneigentum-merkel-ist-noch-unsicher-ob-unsere-daten-firma-a-oder-firma-b-gehoeren-sollen/

»Die Debatte um das Thema „Eigentum an Daten“ ist um eine entscheidende Facette reicher. In ihrem Videopodcast erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Wochenende, es sei eine wichtige Frage, wem die in vernetzten Autos erzeugten personenbezogenen Daten gehören würden: dem Software- oder dem Autohersteller. Die EU müsse hierzu zügig Regeln erlassen, da die Datenschutzgrundverordnung lediglich den Umgang mit Daten regele, nicht aber Fragen des Urheber- und Eigentumsrechts an Daten.«

20. März 2017