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Warum GNU/Linux? – Stabile System-Konzepte

Pro Linux: 6 Faktoren für die Open-Source-Alternative

 Hintergrundfoto: Debian 8 mit Openbox 3 und Tint2

Immer wieder wird die Frage auf­geworfen, warum Linux? Warum wird viel darüber diskutiert? Ist mein kommerz­ielles Betriebs­system nicht mehr gut genug?

Folgend eine kurze Liste mit Gründen, warum die Wahl auf Linux, anstelle kommerz­ieller Betriebssysteme fallen sollte. Es handelt sich dabei jedoch lediglich um einen kleinen Auszug.

  • Sicherheit:
    • weniger Probleme mit Schadsoftware (Malware)
    • höhere Sicherheit im direkten Vergleich zu kommerziellen Betriebssystemen
    • offener Umgang mit Sicherheitslücken: "Tranzparenz, statt Verschleierung"
    • Eingeschränkte Rechte: Administrator und Nutzer strikt getrennt
  • Einfachheit:
    • breites Hilfeangebot durch umfangreiche Dokumentationen, Foren, Blogs und Fachberichte
    • Informationen kostenlos und schnell zugänglich im Internet
    • einfache Aktuallisierungen aller Anwendungen
    • Umfangreiche Auswahl an nutzerfreundlichen Benutzeroberflächen
  • Stabilität / Performance:
    • aufgrund der besonderen Arbeitsweise und individuellen Anpassbarkeit auch im Dauereinsatz sehr stabil
    • Langlebigkeit der Hardware durch geringe Strapazierung im Normalbetrieb
    • je nach Konfiguration sehr ressourcensparend – hohe Leistung, bessere Performance
  • Produktivität:
    • eine Vielzahl freier und quelloffener Software mit umfangreicher Dokumentation
    • intelligente Paketverwaltung: Programme stehen in wenigen Minuten zur Verfügung
    • Zugriff auf den Rechner auch von unterwegs möglich (Remote)
    • Multitask und Multiuser Fähigkeit - mehrere Personen können gleichzeitig an einem System arbeiten
  • Flexibilität:
    • das gesamte System kann nach eigenen Vorlieben angepasst werden
    • freie Wahl sämtlicher Programme - vom Dateimanager bis zu den Systemprogrammen
    • jederzeit Erweiter- oder Reduzierbar
    • Debian GNU/Linux ist auf nahezu jedem Prozessor-Typ einsetzbar
  • Kostensenkung:
    • keine Software-Kosten oder Abo's zwingend notwendig, auch nicht in Zukunft
    • ausschließlich Verwendung quelloffener oder freier Programme möglich
    • dadurch beträchtliche Kostensenkung bei gleichzeitiger Erhöhung der Stabilität

Darüber hinaus empfehle ich die Kategorien Debian-Gesellschaftsvertrag und Über Debian des Debianprojektes zu lesen. Dort finden Sie erste Antworten zu den Themen Kosten, Freie Software, Probleme/Sicherheit und Hardwareunterstützung.

Auch das ubuntuusers-Forum hat zum Thema Linux und Sicherheit (Sicherheitskonzepte) einen umfassenden, lesenswerten Beitrag verfasst.

Entgegen Mythen & Klischees

 Debian 8 MATE Desktop Environment – Blaues Hintergrundbild mit Tux im Apple-Stil

Die Meinungen was "besser" sei, Windows, OS X oder GNU/Linux, scheiden sich teilweise stark. Doch der wohl größte Grund, warum viele noch heute lieber mehr Geld bezahlen als sich mit einer nicht selten stabileren, quelloffenen und kostenfreien Alternative auseinanderzusetzen ist nicht etwa Angst vor Stabilitäts- oder Sicherheitsmängeln, sondern bedeutet in erster Linie Umgewöhnung – das Verlassen der eigenen Komfortzone (Wikipedia).

Zudem trägt GNU/Linux noch immer den Titel eines komplizierten Hacker- oder Nerd-Systems – hat sich die Benutzerfreundlichkeit mittlerweile doch so gut entwickelt, dass es sogar mit seinen kommerziellen Mitstreitern mithalten, diese in einigen Punkten gar überbieten kann. Das verdanken die zahlreichen Distributionen nicht zuletzt auch ihren großen Communities, welche der Welt ihr Wissen und ihre Zeit in Form ihrer Arbeit frei zur Verfügung stellen. Übrigens: Linux hat, woran andere seit Jahren erfolglos arbeiten: eine intelligente Paketverwaltung.

Egal wie viel über die verschiedenen Systeme debatiert wird – am Ende zählt das Ergebnis und die eigene Überzeugung. mini-moz setzt auf Debian GNU/Linux.